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Monat: Juni 2019

Bewegung hilft – aber wieviel soll es sein?

Menschen mit einer Fettleber sind im Durchschnitt körperlich weniger aktiv als ihre gesunden Kollegen. Auch ist das gewohnte Maß an körperlicher Aktivität mit dem Fettgehalt der Leber verknüpft. Wer sich mehr bewegt, hat in der Regel weniger Leberfett. Beides gute Gründe anzunehmen, dass bei Patienten, die an einer Fettleber leiden, eine Steigerung der Bewegung zur Behandlung der Fettlebererkrankung hilfreich ist. Bereits bei leichter sportlicher Betätigung wie langsames Schwimmen, Fahrradfahren oder langsamem Dauerlauf, langsamem Schwimmen etc. kommt es im Körper zu einer Umkehr der Stoffwechselprozesse, die eine Fettleber verursachen. So erhöht sich unter leichtem Sport zum Beispiel die Empfindlichkeit der Muskulatur für Insulin, einem wichtigen Hormon im Zuckerstoffwechsel. Die Unempfin...

Fettleber – gibt´s das eigentlich auch bei schlanken Personen?

Fettlebererkrankungen werden meist bei übergewichtigen Personen diagnostiziert. Schlanke Individuen können aber auch eine Fettleber entwickeln. Eine koreanische Studie ergab, dass auch etwa 18% der asymptomatisch schlanken Personen (Body-Mass-Index < 23) eine Fettleber hatten. Als einen signifikanten Risikofaktor für eine Fettleber bei diesen schlanken Patienten identifizierten die Autoren der Studie einen vermehrten Abbau von Muskelmasse und Muskelkraft und damit verbunden Bewegungseinschränkungen (Sarkopenie).Inwieweit die molekularen Mechanismen, die bei schlanken Personen zu einer Leberverfettung führen, denen bei übergewichtigen Patienten gleichen, wird seit einiger Zeit diskutiert. Insgesamt ist diese Fragen bisher nicht geklärt. Diskutiert wird eine weniger ausgeprägte Störung im...

Vitamin E – Gut gegen Fettleber?

Die Bildung sehr reaktiven Sauerstoffmolekülen ist ein wichtiger Einflußfaktor bei der Entstehung der Fettleberentzündung (NASH). Sie werden permanent u.a. durch Verbrennung von Fett oder Eiweiß gebildet. Wenn der Körper die Menge der radikalen Sauerstoffmoleküle nicht mehr abbauen und damit ausgleichen kann, kommt es zu Schädigungen verschiedener Zellstrukturen, bis hin zum vermehrten Zelluntergang. Vitamin E kann solche Moleküle abfangen und wurde deshalb wiederholt auf eine Wirksamkeit zur Behandlung von Fettlebererkrankungen untersucht. Einzelne Studien zeigen eine Verbesserung der Leberfunktionung, ohne dass dabei jedoch eine deutliche Verbesserung der feingeweblichen Struktur (Histologie) festgestellt werden konnte. Weitere Studien, die Vitamin E in Kombination mit anderen Medikament...

Neuer Therapiemöglichkeit? -REGENERATE Studie zeigt positiven Einfluß von Obeticholsäure (Ocaliva)

Obeticholsäure (Ocaliva) hemmt den sog. Farnesoid X-Rezeptor, ein Eiweiß in der Oberfläche von Zellen, das eine molekulare Verbindung zwischen Gallensäure und Fett- und Glucosestoffwechsel ist. Das Medikament wird bereits für die Behandlung von Gallenwegserkrankungen genutzt. In der REGENERATE Studie, die auf dem Europäischen Leberkongress präsentiert wurde, fand sich eine der Verbesserung der Vernarbung der Leber (Leberfibrose) ohne eine Verschlechterung der NASH. Darüber hinaus senkte Obeticholsäure wesentliche Leberwerte (ALT, AST und gGT), die routinemäßig von Leberspezialisten bei Fettlebererkrankungen untersucht werden. Ein zweites Ziel der Studie, nämlich die Auflösung der Fettlebererkrankung (NASH) wurde allerdings nicht erreicht. Die Herstellerfirma Intercept Pharmaceuticals streb...

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