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Studie

Fettleber – gibt´s das eigentlich auch bei schlanken Personen?

Fettlebererkrankungen werden meist bei übergewichtigen Personen diagnostiziert. Schlanke Individuen können aber auch eine Fettleber entwickeln. Eine koreanische Studie ergab, dass auch etwa 18% der asymptomatisch schlanken Personen (Body-Mass-Index < 23) eine Fettleber hatten. Als einen signifikanten Risikofaktor für eine Fettleber bei diesen schlanken Patienten identifizierten die Autoren der Studie einen vermehrten Abbau von Muskelmasse und Muskelkraft und damit verbunden Bewegungseinschränkungen (Sarkopenie).Inwieweit die molekularen Mechanismen, die bei schlanken Personen zu einer Leberverfettung führen, denen bei übergewichtigen Patienten gleichen, wird seit einiger Zeit diskutiert. Insgesamt ist diese Fragen bisher nicht geklärt. Diskutiert wird eine weniger ausgeprägte Störung im...

Neuer Therapiemöglichkeit? -REGENERATE Studie zeigt positiven Einfluß von Obeticholsäure (Ocaliva)

Obeticholsäure (Ocaliva) hemmt den sog. Farnesoid X-Rezeptor, ein Eiweiß in der Oberfläche von Zellen, das eine molekulare Verbindung zwischen Gallensäure und Fett- und Glucosestoffwechsel ist. Das Medikament wird bereits für die Behandlung von Gallenwegserkrankungen genutzt. In der REGENERATE Studie, die auf dem Europäischen Leberkongress präsentiert wurde, fand sich eine der Verbesserung der Vernarbung der Leber (Leberfibrose) ohne eine Verschlechterung der NASH. Darüber hinaus senkte Obeticholsäure wesentliche Leberwerte (ALT, AST und gGT), die routinemäßig von Leberspezialisten bei Fettlebererkrankungen untersucht werden. Ein zweites Ziel der Studie, nämlich die Auflösung der Fettlebererkrankung (NASH) wurde allerdings nicht erreicht. Die Herstellerfirma Intercept Pharmaceuticals streb...

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